Leben und Lernen: Zusätzliche Angebote

Wir sehen unsere SchülerInnen individuell! Wir haben an unserer Schule SchülerInnen aus über fünfzig verschiedenen Nationen, jede und jeder bringt seine eigenen und besonderen Bedürfnisse mit.

Mit über fünfzig SchülerInnen ist die Gruppe derer, die nicht oder anders hören, groß. Das ermöglicht ein gemeinsames Arbeiten an den alltäglichen Herausforderungen, um das Leben und Lernen an unserer Schule für alle angenehm gestalten zu können:


⊗  Halbjährlich treffen sich alle hörgeschädigten SchülerInnen der Schule zu einer Vollversammlung, um Neuigkeiten und Herausforderungen zu besprechen.

  Auf der Vollversammlung wird eine Interessenvertretung von allen hörgeschädigten SchülerInnen gewählt, die sich für deren Belange einsetzt.

  Lehrkräfte und Nicht-Hörgeschädigte werden über die Bedingungen und Probleme einer Hörschädigung aufgeklärt. Das geschieht häufig in Zusammenarbeit mit den SchülerInnen mit einer Hörschädigung, denn sie sind die eigentlichen Experten ihrer Bedürfnisse.

  Um Chancengleichheit zu gewährleisten, wird ein individueller Nachteilsausgleich erstellt, der für den alltäglichen Unterricht und vor allem für die Abschlussprüfungen bedeutsam ist.

  Jährlich im Wechsel werden eine Berufs- und eine Studiumsorientierung angeboten, die wir in Zusammenarbeit mit der Elbschule, mit dem Landesförderzentrum für Hören und Kommunikation in Schleswig und der Universität Hamburg organisieren.

⊗  Zwei Sonderpädagogen für den Fachbereich Hören und Kommunikation stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und sind für die pädagogischen und organisatorischen Belange zuständig. Ein Sonderpädagoge ist selbst hörgeschädigt.

  Für jüngere SchülerInnen, die weiter entfernt wohnen und den Schulweg nicht täglich bewältigen können, gibt es die Möglichkeit, bei Gastfamilien in Hamburg unterzukommen. Bei deren Vermittlung helfen wir Ihnen gerne. Ältere SchülerInnen können in betreute Wohngruppen einziehen und somit auch einen Schritt in die Selbständigkeit machen. Die Kosten, die für die Unterkunft in einer Pflegefamilie oder Wohngruppe entstehen, werden zumeist von einem örtlich zuständigen Sozialhilfeträger übernommen. Wir empfehlen, sich rechtzeitig zu informieren.